Der Mount Meru, oft auch klei­ner Bru­der des Kili­man­jaro genannt, ist als zweit­größ­ter Berg nicht weni­ger beein­du­ckend. Stolze 4562 Meter ragt der ehe­ma­lige Vul­kan in die Höhe. Unter Ken­nern wird das Mount Meru Trek­king als das authen­ti­schere Erleb­nis im ver­gleich zum Kili­man­jaro Trek­king beschrie­ben. Zumeist dient die tech­nisch wenig anspruchs­volle Bestei­gung des Mt. Meru aber der Akkli­ma­ti­sie­rung für eine nach­fol­gende Bestei­gung des Mt. Kilimanjaro.

Für die umlie­gende Geo­gra­fie ist der Mount Meru der weit­aus bedeut­sa­mere Berg. Vor ca. 6000 Jah­ren kol­la­bierte der damals viel höhere Vul­kan bei einem Aus­bruch. Schlamm- und Was­ser­mas­sen ström­ten die Hänge hinab und ergos­sen sich in der öst­li­chen Step­pen­land­schaft. Die Wucht die­ser Abgänge riss tiefe Nar­ben in die Land­schaft. Eben diese Nar­ben sind die heu­ti­gen Momella Seen, die wich­tige Was­ser­re­ser­ven den Aru­sha Natio­nal­park bilden.

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